Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mit Event-Personalisierung machen Sie jede Phase Ihres Events für unterschiedliche Gäste relevanter – von der Einladung bis zum Follow-up danach.
  • Sie müssen nicht alles personalisieren. Konzentrieren Sie sich auf die Gästeinformationen, die verändern sollten, was ein Gast erhält oder wie Ihr Team reagiert.
  • Bei B2B-Events behält das Marketing die Kontrolle über den Eventprozess, während Vertrieb und Beziehungsverantwortliche das Wissen über ihre Gäste beisteuern, das für persönlichere Kommunikation und Begegnungen nötig ist.

Wie die meisten Eventteams personalisieren Sie wahrscheinlich schon Teile des Gästeerlebnisses. Einladungslisten segmentieren und persönliche Details in Event-E-Mails einfügen gehört vermutlich längst zu Ihrem Alltag.

Die größere Frage lautet: Reichen diese einzelnen Maßnahmen aus, um das gesamte Erlebnis relevant zu machen? 90 % der Berufstätigen wünschen sich personalisierte Inhalte oder Erlebnisse auf Business-Events. Aus unserer Arbeit mit B2B-Eventteams wissen wir: Um diese Erwartung zu erfüllen, reicht es nicht, einen Vornamen einzufügen oder ein paar Zielgruppensegmente anzulegen.

Sie brauchen klare Antworten auf drei Fragen:

  • Wissen Sie, welche Informationen über einen Gast sich wirklich lohnen?
  • Können Sie sagen, welchen Teil des Eventerlebnisses diese Information verändern sollte?
  • Wie setzen Sie diese Änderungen konsequent um, ohne jeden Gast einzeln zu betreuen?

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie diese Fragen beantworten und mit Gästeinformationen eine relevantere Guest Journey vor, während und nach einem Event gestalten.

Das erfahren Sie in diesem Artikel

  • Wie Sie Gäste-, Account- und Beziehungsdaten nutzen, um Einladungen, Registrierung und Erinnerungen vor dem Event zu personalisieren.
  • Wie Sie Gästebedürfnisse und Engagement-Signale nutzen, um das Erlebnis während des Events zu personalisieren.
  • Wie Sie Teilnahme, Zusagen und CRM-Kontext nutzen, um das Follow-up nach dem Event zu personalisieren.

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Was ist Event-Personalisierung – und was machen Teams oft falsch?

Event-Personalisierung bedeutet, ein Eventerlebnis auf das abzustimmen, was Sie über Ihre Gäste wissen. Dazu gehören die Einladung, die ein Gast erhält, die Registrierungsoptionen, die er sieht, die Inhalte, die ihm empfohlen werden, wie er empfangen wird und was nach dem Event passiert.

Gut umgesetzt, macht Personalisierung das Event für jeden Gast relevanter, statt alle durch dieselbe Journey zu schleusen. Echte Event-Personalisierung geht aber weit über einen Vornamen in der E-Mail hinaus. Sie verbindet drei Dinge: was Sie über den Gast wissen, welche Entscheidung diese Information stützt und was sich dadurch ändert.

Ein Beispiel: Die bevorzugte Sprache eines Gastes kann die Sprache seiner Einladung und Registrierungsseite bestimmen. Seine Beziehung zu Ihrem Unternehmen kann bestimmen, wer die Einladung verschickt. Seine Interessen können prägen, welche Sessions Sie ihm empfehlen, und seine Teilnahme bestimmt, welches Follow-up er erhält.

Die erste Gelegenheit für diese Entscheidungen haben Sie schon vor dem Event.

Vor dem Event: Einladungen, Registrierung und Erinnerungen mit Gästedaten personalisieren

Das meiste, was ein Event persönlich wirken lässt, entscheidet sich, bevor der Gast ankommt. In dieser Phase klären Sie, welche Unterschiede zwischen Ihren Gästen wichtig sind und wie diese Unterschiede ihr Erlebnis verändern sollten.

So gehen Sie vor:

  • Die Gästeinformationen bestimmen, die das Erlebnis prägen sollen
  • Fehlende Informationen gezielt erfassen
  • Personalisierte Einladungen senden, wenn 1:1-Kommunikation zählt
  • Erinnerungen vor dem Event nach Gäststatus automatisieren

1. Die Gästeinformationen bestimmen, die das Erlebnis prägen sollen

Beginnen Sie mit den Informationen, die Ihr Unternehmen bereits über jeden Gast hat. So erkennen Sie, welche Details einen bestimmten Teil des Events relevanter machen können.

So kann das aussehen:

Gästekontext Warum er wichtig ist So nutzen Sie ihn
Sprache Gäste müssen die Einladung und die praktischen Informationen verstehen, die Sie ihnen senden. Senden Sie Einladungen, Registrierungsseiten und Bestätigungen in der bevorzugten Sprache des Gastes.
Kundentyp Kunden, Interessenten, Partner und VIPs haben oft unterschiedliche Gründe für ihre Teilnahme und unterschiedliche Beziehungen zu Ihrem Unternehmen. Passen Sie Botschaft, Informationen oder den Grad der persönlichen Ansprache an den Gast an.
Account-Beziehung Ein Gast, der bereits jemanden in Ihrem Unternehmen kennt, erwartet womöglich, dass diese Beziehung auch auf dem Event spürbar ist. Legen Sie fest, wer den Gast einlädt, begrüßt oder nachfasst.
Event-Historie Frühere Teilnahmen zeigen, wie vertraut jemand mit Ihren Events ist und wie er bisher reagiert hat. Geben Sie Erstbesuchern zusätzliche Informationen, würdigen Sie Stammgäste und sprechen Sie frühere No-Shows anders an.
Themeninteresse Wenn Sie wissen, was jemand lernen möchte, vermeiden Sie allgemeine Empfehlungen. Empfehlen Sie passende Sessions, Ressourcen oder Follow-up-Inhalte.
RSVP-Status Wer registriert ist, braucht andere Informationen als jemand, der nicht geantwortet oder abgesagt hat. Senden Sie die passende Erinnerung, Bestätigung oder Rückmeldung.
Prioritätsstufe Manche Beziehungen verdienen während des Events besonders viel Aufmerksamkeit. Planen Sie eine persönliche Ansprache oder stellen Sie sicher, dass die richtige Person den Gast empfängt.

Sie müssen nicht jedes Feld nutzen, das Sie zu jedem Gast haben. Konzentrieren Sie sich auf Details, die Ihnen eine relevante Entscheidung ermöglichen oder das Erlebnis des Gastes verbessern.

Sie überlegen noch, wen Sie zu Ihren B2B-Events einladen sollen? Lesen Sie unseren Leitfaden zum Gästemanagement für Corporate-Hospitality-Events.

2. Fehlende Informationen gezielt erfassen

Manche hilfreichen Details stehen noch nicht in Ihrem CRM oder im Beziehungskontext. Sie können sie über das Registrierungsformular abfragen oder aus Telefonaten und dem normalen E-Mail-Austausch gewinnen.

Wichtig ist: Fragen Sie zusätzliche Informationen nur ab, wenn Sie wissen, wofür Sie sie brauchen. Zum Beispiel:

  • Ernährungs- oder Barrierefreiheitsbedürfnisse: Fragen Sie danach, damit Sie alles Nötige vorbereiten können, bevor der Gast ankommt – statt ihn vor Ort erneut erklären zu lassen, was er braucht.
  • Bevorzugte Sprache: Fragen Sie danach, wenn Sie sie noch nicht kennen und die Eventkommunikation für den Gast verständlicher machen möchten.
  • Themeninteressen: Fragen Sie danach, damit Sie Sessions, Aktivitäten oder Ressourcen empfehlen können, die zu dem passen, was der Gast wirklich vom Event mitnehmen möchte (das hängt von Ihrem Eventformat ab).
  • Ob der Gast während des Events mit jemandem sprechen möchte: Fragen Sie danach, damit Sie eine passende Vorstellung arrangieren oder sicherstellen können, dass die Anfrage bei der richtigen Person landet.
  • Weitere praktische Anforderungen: Fragen Sie danach, wenn die Antwort Sitzplätze, Zugang, Transport, Check-in oder einen anderen Teil des Gästeerlebnisses beeinflusst.
  • Einwilligungspräferenzen: Fragen Sie danach, damit jede Kommunikation nach dem Event dem entspricht, was der Gast zu erhalten eingewilligt hat.

Noch einmal: Bevor Sie Ihr Registrierungsformular mit Fragen überladen, prüfen Sie, ob Sie mit der Information tatsächlich etwas anders machen. Gibt es keine klare Aktion und keinen Nutzen für den Gast, brauchen Sie die Information wahrscheinlich nicht.

Sie verarbeiten Gästedaten wie Ernährungs- oder Barrierefreiheitsbedürfnisse? Stellen Sie sicher, dass Sie sie DSGVO-konform erheben und verwalten. Lesen Sie unseren Leitfaden zur DSGVO-Konformität bei Firmenevents.

3. Personalisierte Einladungen senden, wenn 1:1-Kommunikation zählt

Breit gestreute Kampagnen-Mails haben weiterhin ihren Platz. Wenn eine bestehende Beziehung aber ein Grund ist, warum sich ein Gast für das Event interessiert, ist eine persönliche 1:1-Einladung oft die bessere Wahl.

Sie können zum Beispiel festlegen:

  • Welche Gäste die allgemeine Kampagne im Corporate Design erhalten.
  • Welche Kunden von ihrem Account Manager hören sollen.
  • Welche priorisierten Interessenten eine persönliche Ansprache durch den Vertrieb erhalten.
  • Welche VIPs eine Einladung von der Führungskraft, dem Berater oder Gastgeber erhalten, den sie bereits kennen.
  • Welche Gäste keine weitere Einladung bekommen sollen, weil sie bereits abgesagt haben oder für das Event nicht relevant sind.

Das Ziel: Das Marketing steuert die Kommunikation zentral und behält die Kontrolle über das Event-Branding – und trotzdem kommt die Einladung für Gäste, die eine persönlichere Ansprache brauchen, vom richtigen Absender.

Mit InviteDesk kann zum Beispiel das Marketing die gebrandete Einladung und den Erinnerungs-Flow vorbereiten und Einladungen im Namen des Account Managers oder Executive Sponsors des Gastes versenden. Der Gast erhält die Nachricht von einer vertrauten Person, während das Marketing weiterhin Kampagne und Rückmeldungen verwaltet. Auch Ihr Vertrieb sieht Registrierungen und Antworten und weiß so, wer voraussichtlich teilnimmt – wie unten zu sehen.

Kommunikationsschritte in InviteDesk

So hat jedes Teammitglied bei der Eventplanung im Blick, was gerade passiert.

4. Erinnerungen vor dem Event nach Gäststatus automatisieren

Eine Erinnerung soll dem Gast beim nächsten sinnvollen Schritt helfen – nicht ihn um etwas bitten, das er längst erledigt hat. Deshalb sollte sich Ihr Erinnerungs-Flow mit den Antworten der Gäste ändern:

Gäststatus Was Sie senden Warum
Eingeladen, aber keine Antwort Eine Erinnerung, die den Mehrwert des Events noch einmal betont Der Gast braucht vielleicht noch einen Grund, um zu entscheiden, ob das Event für ihn relevant ist.
Geöffnet, aber nicht registriert Klarere Infos zu Agenda, Zeitplan, Ort oder Organisatorischem Fehlende Informationen halten ihn womöglich von einer Entscheidung ab.
Registriert Bestätigung, Kalenderdaten und praktische Informationen Jetzt geht es um die Vorbereitung auf die Teilnahme, nicht um eine weitere Aufforderung zur Registrierung.
Abgesagt Eine Rückmeldung oder ein passendes Angebot für ein künftiges Event Wer weiter zur Registrierung auffordert, ignoriert die Antwort, die der Gast bereits gegeben hat.
Prioritätsgast hat nicht geantwortet Den Beziehungsverantwortlichen bitten, persönlich nachzufassen Die bestehende Beziehung ist oft passender als eine weitere automatische Erinnerung.

So bleibt die Kommunikation passend zum Stand des Gastes im Prozess – und Sie vermeiden wiederholte E-Mails, durch die automatisierte Personalisierung unpersönlich wirkt.

Am Eventtag sollte Ihr Team genug Kontext haben, um zu wissen, wer erwartet wird, wer besondere Aufmerksamkeit braucht und wer eingebunden werden sollte, wenn Prioritätsgäste ankommen.

Bei der Ankunft: Prioritätsgäste rechtzeitig und herzlich empfangen

Legen Sie für Prioritätsgäste vor dem Event fest, wie das Empfangsteam sie erkennt und wer bei ihrer Ankunft informiert wird. Zum Beispiel:

  • Kommt ein VIP an, kann der Empfang den zuständigen Gastgeber benachrichtigen – damit der Gast nicht warten muss oder wie ein anonymer Teilnehmer begrüßt wird.
  • Kommt ein wichtiger Kunde an, kann sein Account Manager informiert werden, solange der Gast noch vor Ort ist – so lässt sich eine bestehende Beziehung persönlich fortsetzen.
  • Hat ein Gast bereits besondere Anforderungen an die Barrierefreiheit oder andere Sonderwünsche mitgeteilt, kann das Empfangsteam die nötige Unterstützung bieten, ohne dass der Gast sie am Empfang erneut erklären muss.

Hier kann Ihr Check-in-Prozess die Event-Personalisierung unterstützen. Arbeitet der Empfang nur mit einer einfachen Papierliste, weiß er vielleicht, dass jemand registriert ist – aber nicht, warum diese Person wichtig ist oder was bei ihrer Ankunft passieren soll. Mit dem richtigen Kontext kann Ihr Team den Empfang oder die Unterstützung auslösen, die Sie für bestimmte Gäste bereits geplant haben.

Bei größeren Empfangssituationen müssen diese Informationen oft zwischen Plattformen fließen. Der belgische Versicherer Vivium zum Beispiel nutzt InviteDesk mit fielddrive: Registrierungsdaten fließen in den Self-Service-Check-in und den Badge-Druck vor Ort, mit Echtzeit-Updates zwischen beiden Systemen.

So müssen Teilnehmende keine Informationen wiederholen, die sie bei der Registrierung schon angegeben haben, und das Personal muss am Eingang keine weitere Gästeliste abgleichen.

Sie können auch die ScanApp von InviteDesk nutzen, um Account-Verantwortliche zu benachrichtigen, sobald ihre Gäste einchecken. So weiß der Beziehungsverantwortliche rechtzeitig, dass sein Gast vor Ort ist, und kann ihn begrüßen.

QR-Code

Während des Events: das Erlebnis an Bedürfnisse und Verhalten der Gäste anpassen

Während des Events sind Gästeinformationen nur nützlich, wenn Ihr Team rechtzeitig darauf reagieren kann. Braucht jemand Unterstützung, wünscht eine Vorstellung oder zeigt Interesse an einem Thema, reagieren Sie, solange Sie das Erlebnis noch verbessern können.

In dieser Phase zählen vor allem zwei Dinge: Machen Sie Gästebedürfnisse für die Personen sichtbar, die darauf reagieren können, und nutzen Sie Engagement-Signale, wenn sie etwas relevanter machen können.

1. Gästebedürfnisse für die Personen sichtbar machen, die darauf reagieren können

Zu wissen, was ein Gast braucht, hilft nur, wenn die richtige Person diese Information sieht, solange noch Zeit zum Handeln ist. Ein paar Beispiele:

  • Bittet jemand bei der Registrierung um ein Gespräch mit einem Experten, weisen Sie die Anfrage der richtigen Person zu, damit die Vorstellung während des Events stattfinden kann.
  • Erzählt ein Gast einem Gastgeber, dass ihn ein bestimmtes Thema interessiert, sollte der Gastgeber wissen, wohin er ihn verweist – ob zu einer Session, einer Ressource oder einer passenden Person.
  • Spricht jemand vor Ort ein praktisches Problem an, geben Sie Ihrem Personal einen klaren Weg, es an die zuständige Person weiterzugeben, statt den Gast selbst nach Hilfe suchen zu lassen.

Auch während des Events können neue Bedürfnisse entstehen. Dann erfassen Sie in einem Event-Management-Tool nur die Informationen, die jemand zum Handeln braucht, und geben Sie sie an die zuständige Person weiter, solange der Gast noch von der Reaktion profitiert.

2. Engagement-Signale nutzen, wenn sie etwas relevanter machen können

Gäste zeigen Ihnen auch durch ihr Verhalten während des Events, was ihnen wichtig ist. Die Aktivität selbst ist noch keine Personalisierung. Nützlich wird sie, wenn sie Ihnen genug Kontext gibt, um etwas anderes während des Events relevanter zu machen.

Gästeaktivität Warum sie nützlich sein kann Was Sie während des Events anpassen können
Besucht eine technische Session Das kann auf ein Thema hindeuten, das der Gast vertiefen möchte. Empfehlen Sie eine passende Session, einen Experten oder eine Ressource auf dem Event.
Nimmt an einem Workshop oder einer Fach-Session teil Der Gast hat sich entschieden, mehr Zeit in ein bestimmtes Thema zu investieren. Verweisen Sie ihn auf eine weitere passende Aktivität oder Person, wenn es einen sinnvollen nächsten Schritt gibt.
Beantwortet eine Umfrage Die Antwort kann eine Präferenz, eine Herausforderung oder ein Thema zeigen, das der Gast besser verstehen möchte. Passen Sie die Diskussion an oder empfehlen Sie, wo es passt, etwas Relevantes.
Beteiligt sich am Q&A Die Frage liefert Ihnen direkten Kontext dazu, was der Gast lernen möchte. Sorgen Sie dafür, dass er eine Antwort erhält, oder verweisen Sie ihn an jemanden, der mehr Details liefern kann.
Wählt bestimmte Sessions oder Aktivitäten Die Auswahl zeigt, welche Teile des Events für den Gast am relevantesten sind. Empfehlen Sie ähnliche Inhalte, ohne daraus abzuleiten, dass er ein Vertriebsgespräch möchte.

Leiten Sie aus der Aktivität nicht mehr ab, als sie tatsächlich aussagt. Wer eine Session zu einem bestimmten Thema besucht, interessiert sich vielleicht für das Thema – das heißt aber nicht automatisch, dass er mit dem Vertrieb sprechen möchte.

Wenn Sie umfangreichere Engagement-Funktionen brauchen, um diese Signale während des Events zu erfassen, können Sie ein Tool wie LineUpr zusammen mit InviteDesk nutzen. LineUpr ist ein Self-Service-App-Builder für Eventveranstalter ohne technische Vorkenntnisse. Damit zeigen Sie die Event-Agenda, lassen Teilnehmende eine persönliche Agenda erstellen und bieten Live-Umfragen, Q&A, Umfragen und sogar Echtzeit-Updates.

Umfrage

So erfassen Sie Antworten auf Umfragen, Q&A und andere Interaktionen während des Events, ohne sich auf handschriftliche Notizen zu verlassen. InviteDesk deckt Einladung, Registrierung, Check-in und Teilnahme ab, während LineUpr Ihnen hilft, mehr vom Erlebnis vor Ort zu personalisieren.

Nach dem Event: Follow-up auf Basis dessen personalisieren, was passiert ist

Nach dem Event haben Sie ein vollständigeres Bild vom Erlebnis des Gastes. Sie wissen, ob er teilgenommen hat, ob Ihr Team ihm etwas zugesagt hat und ob eine bestimmte Beziehung oder ein nächster Schritt weitergeführt werden muss.

Nutzen Sie diesen Kontext, statt alle auf der Registrierungsliste so zu behandeln, als hätten sie dasselbe erlebt.

Was passiert ist Warum sich das Follow-up unterscheiden sollte Besserer nächster Schritt
Registriert und teilgenommen Der Gast hat das Event erlebt – Ihre Nachricht kann das aufgreifen und daran anknüpfen. Bedanken Sie sich und teilen Sie wirklich nützliche Event-Ressourcen.
Registriert, aber nicht teilgenommen Der Gast hat das Event nicht erlebt – eine Nachricht, die so tut, als wäre er dabei gewesen, wirkt deplatziert. Senden Sie eine Zusammenfassung, eine Aufzeichnung oder ein passendes Angebot für ein künftiges Event.
Ihr Team hat etwas zugesagt Der Gast erwartet eine konkrete Antwort statt einer weiteren allgemeinen Kampagnen-Mail. Senden Sie, was zugesagt wurde, oder weisen Sie es der verantwortlichen Person zu.
Ein individueller nächster Schritt wurde vereinbart Es gibt bereits eine klare Fortsetzung des Gesprächs. Halten Sie Aufgabe und Verantwortlichen fest, damit die richtige Person dranbleibt.
Teilgenommen, aber ohne nennenswertes Engagement Die Teilnahme allein beweist kein starkes Interesse und rechtfertigt keine aggressive Vertriebsansprache. Senden Sie ein kurzes Dankeschön oder setzen Sie das normale Marketing-Nurturing fort.

Hat ein Gast während des Events eine Frage gestellt, Interesse bekundet oder um ein Meeting gebeten, sollten Sie die wichtigen Details bereits zu diesem Zeitpunkt erfasst haben. Nach dem Event sorgen Sie dann dafür, dass der passende nächste Schritt auch wirklich passiert.

Halten Sie für das individuelle Follow-up fest:

  • Was passiert ist,
  • worum der Gast gebeten hat,
  • was Ihr Team zugesagt hat,
  • wer für den nächsten Schritt verantwortlich ist und
  • bis wann er erledigt sein muss.

Übertragen Sie diese Details ins CRM oder in ein anderes System, das die verantwortliche Person ohnehin nutzt. So weiß sie, welcher Gast Aufmerksamkeit braucht, warum und was als Nächstes passieren soll.

Mit InviteDesk können Sie relevante Eventdaten mit CRM-Systemen synchronisieren wie Salesforce, Microsoft Dynamics 365, HubSpot und weiteren. So überträgt Ihr Team den Eventkontext mühelos in die Systeme, in denen das Follow-up stattfindet.

Sie brauchen auch nicht für jeden Teilnehmenden eine völlig eigene E-Mail. Gäste mit ähnlichem Ergebnis lassen sich weiterhin in sinnvolle Follow-up-Flows gruppieren. Entscheidend ist, dass die Nachricht widerspiegelt, was passiert ist – so ist jede Nachricht relevant für das, was der Gast erlebt hat.

Mehr dazu: Checkliste für das Follow-up nach B2B-Events.

So hilft Ihnen InviteDesk, B2B-Events zu personalisieren

So hilft Ihnen InviteDesk, B2B-Events zu personalisieren

InviteDesk hilft B2B-Eventteams, Gäste- und Beziehungskontext über Einladung, Registrierung, Ankunft und Follow-up hinweg zu nutzen – ohne dass Marketing und Vertrieb getrennte Versionen des Events pflegen müssen.

Das Marketing steuert Event und Kommunikation zentral, während Vertrieb oder Account Manager ihr Wissen über die eigenen Gäste einbringen. So kann das Marketing Einladungen im Namen des Beziehungsverantwortlichen versenden, Rückmeldungen und Teilnahmen für das Eventteam sichtbar halten, Beziehungsverantwortliche bei der Ankunft ihrer Gäste benachrichtigen und nützliche Eventinformationen anschließend in CRM-Workflows übertragen.

Einladungs-Mail gestalten

So nutzen Unternehmen wie die Tectum Group InviteDesk, um Eventaufgaben zwischen Marketing und Vertrieb aufzuteilen. Das Marketing erstellt Einladungen, Landingpages, Erinnerungen und Dankes-Mails, während der Vertrieb die richtigen Kunden einlädt und die Registrierungen im Blick behält.

Das Ziel ist, den Kontext, der zählt, zu nutzen, um die richtigen Momente für den Gast relevanter zu machen. Mit InviteDesk erfassen Sie diesen Kontext und machen ihn für die Teams sichtbar, die ihn brauchen.

Buchen Sie eine InviteDesk Demo, um zu sehen, wie der Workflow für Ihr Team funktioniert.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauchen Sie für Event-Personalisierung?

Sie brauchen die Informationen, die Ihrem Team bessere Evententscheidungen ermöglichen. Dazu gehören etwa Name, Unternehmen, Position, Gästetyp, Sprache, Beziehungsverantwortlicher, RSVP-Status, Teilnahmestatus, Themeninteresse, Ernährungs- oder Barrierefreiheitsbedürfnisse und vereinbarte nächste Schritte.

Was ist der Unterschied zwischen Event-Segmentierung und Event-Personalisierung?

Event-Segmentierung gruppiert Personen nach gemeinsamen Merkmalen, etwa Kunden, Interessenten, Partner oder VIPs. Event-Personalisierung nutzt den Gästekontext, um zu entscheiden, was als Nächstes für eine Person oder Gruppe passieren soll. Ein Beispiel: Die Segmentierung sagt Ihnen, dass jemand Kunde ist. Die Personalisierung entscheidet, dass dieser Kunde eine Einladung von seinem Account Manager erhält, vom richtigen Gastgeber begrüßt wird und ein Follow-up bekommt, das davon abhängt, ob er teilgenommen hat.

Wie kann Event-Personalisierung die Teilnahmequote verbessern?

Event-Personalisierung kann die Teilnahme fördern, weil Einladungen und Erinnerungen für jeden Gast relevanter werden. Außerdem vermeiden Teams typische Kommunikationsfehler – etwa Registrierungserinnerungen an bereits registrierte Personen oder Nachfassaktionen bei Gästen, die schon abgesagt haben.

Welche Tools unterstützen Event-Personalisierung?

Die meisten B2B-Teams brauchen Tools, die Gästelisten, Einladungen, Registrierung, Check-in, Teilnahme-Tracking, Reporting und das CRM für das Follow-up verbinden. Eine Event-App kann zusätzlich helfen, wenn das Event personalisierte Agenden, Q&A, Umfragen, Networking oder Live-Updates braucht. Dafür eignet sich InviteDesk (oder LineUpr für die Interaktion während des Events). Ziel ist, relevante Gästeinformationen verbunden zu halten, damit jedes Tool und jedes Team sie bei Bedarf nutzen kann.

Weiterführende Artikel

Machen Sie Ihr nächstes Eventerlebnis leichter personalisierbar

Sie müssen nicht für jeden Gast ein komplett anderes Event gestalten.

Beginnen Sie mit den Informationen, die Sie bereits haben, erfassen Sie zusätzlich, was das Erlebnis verbessert, setzen Sie 1:1-Kommunikation ein, wo die Beziehung es verlangt, bereiten Sie den richtigen Empfang vor und reagieren Sie während des Events auf nützliche Signale.

Das Ergebnis: ein Event, bei dem sich Ihre Gäste gut betreut fühlen – und das die Beziehung einen Schritt weiterbringt.

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